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Media Kit für Blogger – Was du dabei nicht vergessen darfst

Wenn du als Content-Creator dein Hobby zum Beruf machst und mit deinem Blog Geld verdienen möchtest, solltest du Kooperationen mit Unternehmen eingehen. Dabei bewirbst du dich auf Kampagnen und hast eine potenzielle Kooperation in Sicht. Um deinen Blog schnell und effektiv möglichen Kooperationspartnern vorzustellen, benötigst du als Influencer ein Media Kit – Deine Visitenkarte.
Was ein Media Kit ist und welche Bestandteile unbedingt dazugehören, erfährst du in diesem Artikel.


Was ist ein Media Kit?

Wie schon erwähnt, ist dein Media Kit deine Visitenkarte für deine Bewerbung bei potenziellen Kooperationspartnern wie Firmen oder Agenturen. Sie bietet eine Zusammenfassung deines Blogs und macht erkennbar, worum es in deinem Blog geht.
Ein Media Kit verleiht deinem Blog einen professionellen Auftritt. Unternehmen, mit denen du zusammenarbeiten möchtest, können sich mithilfe deines Media Kits mögliche Umsetzungen leichter vorstellen. Auch vereinfacht es den “Bewerbungsprozess”, da du keine langen E-Mails dazu schreiben brauchst. Du kannst es einfach im Anhang der Bewerbung hinzufügen.
Da Agenturen täglich viele Kooperationsanfragen erhalten, solltest du mit deinem Media Kit besonders hervorstechen. Wie dir das gelingt, erfährst du gleich. 


Wer sollte ein Media Kit erstellen?

Als beginnender Content-Creator solltest du dir noch etwas Zeit lassen. Hier ist es zunächst wichtig, qualitativ hochwertige und vor allem regelmäßige Inhalte zu produzieren. Erst nach etwa einem Jahr solltest du langsam dein Media Kit erstellen, denn nach 12 Monaten solltest du genügend Inhalte veröffentlicht haben, um sie in deinem Media Kit festzuhalten. Außerdem hast du in dieser Zeit sicherlich auch herausgefunden, ob das Bloggen wirklich deine Leidenschaft ist und du bereit bist, regelmäßig Zeit und Energie darin zu investieren. 


Was du beim Erstellen beachten solltest

Damit du mit deinem Media Kit einen professionellen Eindruck gewinnst, solltest du bei der Erstellung auf folgende Punkte Acht geben: 

  • Der Text sollte einfach zu lesen sein (Keine langen Texte)
  • Der Inhalt sollte informativ sein
  • Das Media Kit-Design sollte deinem Blog-Design ähneln (Mehr Infos hier)
  • Verwende Bilder, Überschriften und Aufzählungen für eine spannende Gestaltung
  • Passe den Inhalt regelmäßig an, um ein veraltetes Dokument zu vermeiden


Diese Bestandteile gehören in dein Media Kit

1. Persönliche Vorstellung 

Stelle dich zuerst kurz vor und erzähle zum Beispiel, warum du angefangen hast zu bloggen und was dich dazu inspiriert, weiter zu bloggen. Vervollständige dein Profil mit einem Foto von dir.

2. Blog und Content Beschreibung

In diesem Abschnitt kannst du allgemeine Informationen über deinen Blog zusammenstellen, wie z.B. seit wann dein Blog existiert, wie regelmäßig du deine Beiträge veröffentlichst und was für ein Alleinstellungsmerkmal dein Blog hat. Dazu kannst du die Top-Themen deines Blogs auflisten. Es ist normal, wenn du über mehrere Themen gleichzeitig schreibst. Versuche dennoch deutlich darzustellen, auf welchen Themenbereich du dich fokussierst. An dieser Stelle kannst du deine erfolgreichsten Formate (Advertorial, Produktberichte mit Gewinnspielen etc.) kurz vorstellen. Zudem ist es empfehlenswert, ein paar deiner vorherigen erfolgreichen Kooperationen oder Marken, mit denen du schon zusammengearbeitet hast, zu nennen.

3. Die wichtigsten Kennzahlen deines Blogs

Deine Blog-Statistiken, z.B. die durchschnittliche Anzahl der Seitenaufrufe pro Monat und Verweildauer der Leser, kannst du deinen blogfoster Insights oder Google-Analytics-Statistiken entnehmen und deinem Media Kit beifügen. Zusätzlich kannst du hier die Anzahl der Follower auf deinen Social Media Kanälen zeigen. Die Treue deiner Community wird durch eine niedrige Absprungrate transparent. Ebenfalls können andere Zahlen, auf die du besonders stolz bist und die interessant für deinen Kooperationspartner sind, erwähnt werden. Wenn du regelmäßig Newsletter verschickst, kannst du die Öffnungsraten angeben. Eine besonders hohe Anzahl an Kommentaren kann dem Unternehmen zeigen, dass dein Blog eine aktive Community hat und sie sich für Kooperationen mit Gewinnspielen perfekt eignet.
Egal welche Zahlen du verwendest: Vergiss nicht, sie regelmäßig zu aktualisieren.

4. Referenzen und Beispiele

Wenn dein Blog bereits in Medien oder in anderen bekannten Blogs erwähnt wurde, liste diese mit Namen und Links auf. Darüber hinaus kannst du als Beispiel zeigen, mit welchen Partnern du schon zusammengearbeitet hast.

5. Zielgruppenbeschreibung 

Um besonders hervorzustechen, solltest du deine Zielgruppe genau definieren. Je genauer die Angaben zu deiner Leserschaft sind, desto besser kann sich der Kunde die Kampagne mit deinem Blog vorstellen. Das Unternehmen hat bereits ein Konzept für seine Kampagne entwickelt. Deshalb hilft die Information über deine Leser ihm zu verstehen, ob es auf deinem Blog eine passende Zielgruppe erreichen kann und ermöglicht ihm gleichzeitig den Erfolg deines Beitrags einzuschätzen. Es macht auch immer einen guten Eindruck, besondere Kommentare deiner Community hervorzuheben. Wenn ein Follower positives Feedback z.B. zu einer vorherigen Kooperation gegeben hat, bietet es sich an, dieses in Form eines Screenshots einzubinden.

6. Gestaltung

Das Design des Media Kits sollte dem Design deines Blogs entsprechen, benutze also gleiche Farben und Schriftarten. Du solltest auch nicht vergessen, auf die Qualität der Fotos zu achten. Wenn du Schwierigkeiten hast, selbst Grafiken zu entwerfen, findest du im Internet anpassbare Vorlagen für dein Media Kit zum kostenlosen Download. Beende die Vorstellung deines Blogs mit deinen Kontaktdaten und dem Stand der Angaben und speichere es am besten als PDF ab. Dann kannst es auf deinem Blog zum Herunterladen bereitstellen oder auf Anfrage den Unternehmen zuschicken.

Letzten Endes solltest du die Daten und Angaben in dein Media Kit einfügen, mit denen du dich wohl fühlst. Ob z.B. deine Preisvorstellungen ins Media Kit gehören, hängt stark davon ab, ob du diese bereits kommunizieren möchtest, bzw. auch in welchem Themengebiet du bloggst. Manche Influencer mögen klare Fronten und haben ihre Vorstellungen gerne transparent, wobei andere je nach Kooperation neu entscheiden.

Präsentiere deinen Blog deinen potenziellen Kooperationspartnern von der besten Seite. Wenn dein Media Kit gründlich und sorgfältig aufbereitet ist, steht einer erfolgreichen Kooperation nichts im Wege.

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